Christina Rühl-Hamers ist neue Vorständin Finanzen

Christina Rühl-Hamers ist neue Vorständin Finanzen

Quelle: FC Schalke 04

Der Schalker Vorstand ist wieder komplett: Der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 hat Christina Rühl-Hamers zum 1. Oktober 2020 das Amt als Vorständin Finanzen, Personal und Recht übertragen.

Die bisherige Direktorin Finanzen und Personal der Königsblauen folgt damit auf Peter Peters, der den Verein zum 30. Juni 2020 verlassen hatte. Die 44-jährige Diplomkauffrau, Steuerberaterin und ausgebildete Wirtschaftsprüferin Rühl-Hamers ist bereits seit 2010 beim FC Schalke 04 tätig.

Dr. Jens Buchta, Aufsichtsratsvorsitzender des S04: „Wichtig war uns bei der Suche nach einem neuen Finanzvorstand neben der fachlichen Expertise vor allem eine hohe Sach- und Sozialkompetenz. Christina Rühl-Hamers vereint diese Kriterien auf ideale Weise und hat uns im Aufsichtsrat eindrucksvoll davon überzeugt, dass sie die perfekte Besetzung für das Vorstandsamt ist.“

Extern unterstützt beim Auswahlprozess der Kandidaten aus der insgesamt knapp dreistelligen Bewerberanzahl wurde der Aufsichtsrat von einem national wie international bei der Besetzung von Führungspositionen erfolgreichen Personaldienstleister. Eine mehrköpfige Findungskommission des Aufsichtsrates hatte sich mit sieben Bewerbern intensiv beschäftigt.

„Ich freue mich natürlich sehr über das Vertrauen des Aufsichtsrats, das Ressort Finanzen, Personal und Recht als Vorständin zu übernehmen – und weiß auch um die Herausforderung“, sagt Christina Rühl-Hamers: „In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Alexander Jobst und Jochen Schneider will ich alles für die wirtschaftliche Zukunft unseres Clubs tun – es hat für mich einen großen Reiz, nunmehr aktiv gestalten zu können.“

Rühl-Hamers ist nicht nur die erste Frau, die auf Vorstandsebene das Finanzressort eines Erstligaclubs verantwortet, sie ist auch deutlich mehr als nur fußballaffin und galt bis zu ihrem verletzungsbedingten Karriereaus als ein großes Talent im Frauenfußball, stieg mit SG Hillen in die 1. Frauen-Bundesliga auf, spielte in der Juniorinnen-Nationalmannschaft und war als Torjägerin gefürchtet.

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